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Man könnte sagen, dass, wenn der Mensch denkt, er mit den Händen denkt und handelt. M. Montessori  (1870-1952)

Maria Montessori 1870-1952

 

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Maria Montessori wuchs in einer großbürgerlichen Familie Italiens zu einer Zeit auf, in der sich gerade das Land vereint hatte. Sie war dann die erste Frau, die den Doktortitel der Medizin bekam (Studium von 1892 bis 1896). 1902 be­gann sie das Studium der Päda­gogik und entwickelte dabei ih­re eigene Art des Unterrichts nach dem Prinzip: "Hilf mir, es selbst zu tun."

Neben Erfolgen auf verschiedensten medizinischen Gebieten war sie auch in der Politik sehr erfolgreich. Allerdings merkte sie schnell, dass man sie ausnutzen wollte. Sie begann sich für die Rechte der Kinder einzusetzen. Nach überragenden Erfolgen ihrer Kinderhäuser im römischen Proletarierviertel San Lorenzo gab sie ihre zuvor gegründete Arztpraxis auf.

1916 verließ sie Italien und wanderte nach Barcelona, Spanien, aus, wo sie die nächsten 20 Jahre lebte. Die folgenden Jahren reiste sie viel durch die Welt. Dann ließ sich jedoch in den Niederlanden nieder, engagierte sich zunehmend für den Frieden und gründete schließlich eine internationale Gesellschaft.

Nach langer Zeit bekennt sie sich zu ihrem unehelichen Sohn und setzt ihn als rechtmäßigen Erben ein. Auf der darauf folgenden Reise nach Indien nahm sie ihn als Begleiter mit. Während ihrer Reise durch Indien brach der Zweite Weltkrieg aus und sie wurde dort wegen ihrer italienischen Nationalität interniert (das gleiche Schicksal erlebten auch die beiden Österreicher Heinrich Harrer und Peter Aufschnaiter). Sie kehrte erst nach dem Ende des Krieges, 1946, nach Europa zurück.

Am 6. Mai 1952 starb sie in Nordwijk aan Zee in den Niederlanden.

Quelle: https://www.sn.at/wiki/Maria_Montessori

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Do, 01. September 2022

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