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Herzlich willkommen


                                                      

Das neue Fortbildungsprogramm für das Jahr 2017 

  für 

 Fach- und Leitungspersonen aus Kinderkrippe, Kindergarten, Hort

 in 02681 Schirgiswalde-Kirschau 

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Wie gehe ich mit verhaltens-schwierigen Kindern um?                                         W1

Warum hörst du nicht, wenn ich dir etwas sage?

 

In diesem Seminar dreht sich alles um das kindliche Verhalten. Wann ist das Verhalten von Kindern altersangemessen, und wann muss ich als Erzieher zwingend eingreifen. Wie kann ich Einfluss nehmen auf ein schwieriges Verhalten und wo liegen die Grenzen meines pädagogischen Handelns? Dabei soll auch betrachtet werden, ob unsere Erwartungen an Kinder zu hoch sind, oder ob sie sich heute nur anders verhalten, ob wir heute nur den Eindruck haben, es gibt mehr verhaltens-schwierige Kinder, als früher, oder ob es heute wirklich schwieriger ist, Kinder in die Gemeinschaft einzuordnen. Dabei versucht die Weiterbildung auch den Fragen wie:

  • Welche erzieherischen Mittel wären angemessen für Kinder, die verhaltens-schwierig sind?
  • Was kann Verhaltensschwierigkeiten befördern, was entspannen?
  • In welchem Moment soll ich streng und konsequent, wann milde und nachsichtig sein?

anhand von praktischen Beispielen auf den Grund zu gehen. 

 

Vortrag, Fallbeispiele, Gespräch und Austausch mit Fragebeantwortung

 

Termin: von 9.00 bis 15.00 Uhr                                      Donnerstag, den 02.März 2017

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Die Hortzeit und ihr pädagogischer Wert für das ganze Leben                             W2

Was lernen Kinder im Hort ?

 

Der pädagogische Wert der Horterziehung wird häufig unterschätzt. Vieles dreht sich bei den Eltern oder der Schule nur um Hausaufgaben und um die Angebote von GA-Projekten.

Was die Kinder aber in der Hortzeit wirklich lernen und welche Entwicklungsschritte im Hort veranlagt werden steht in dieser Weiterbildung im Mittelpunkt. Es geht dabei um entwicklungspsychologische Werte, die immer weniger oder garnicht von der Schule oder den Eltern zu Hause vermittelt werden können. Dabei dreht es sich auch um die Fragen:

 

  • Wo steht das Kind in diesem Alter, was wäre für dieses Alter förderlich?
  • Was kann eine Horterziehung leisten und wo sind ihre Grenzen?
  • Wie viel Einzelförderung, Hausaufgaben, Lerntherapie gehört in einen Hort?
  • Wie gehe ich mit den Ansprüchen aus der Schule um? 

 

Vortrag, Fallbeispiele, Gespräch und Austausch mit Fragebeantwortung

 

Termin: von 9.00 bis 15.00 Uhr                                      Donnerstag, den 16.März 2017

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Wer bestimmt wann?                                                                                                 W3

Wann geben wir den Wünschen der Kinder oder ihrer Eltern nach?

 

Viele Eltern möchten heute einerseits alles für ihre Kinder regeln, das Essen, die Ganztags-Projekte, die Freizeitgestaltung und, wenn möglich, auch noch wie im Kindergarten oder Hort mit ihren Kindern umzugehen ist:

  • „Ich sag der Tante Kerstin noch, dass du nicht mittags schlafen musst.“
  • „Die Hausaufgaben muss meine Tochter fehlerfrei erledigen.“

Gleichzeitig soll das Kind über vieles selbst entscheiden:

  • „Wenn dir das Mittagessen nicht schmeckt, musst du es nicht essen!“
  • „Anna will keine Mütze aufsetzen, wenn sie raus geht, stimmt´s Anna, das willst du nicht?“
  • „Wollen wir jetzt gehen oder willst du noch spielen?“
  • „Besuchen wir die Oma oder willst du lieber zum Onkel Mike gehen?“

 

Die Weiterbildung zeigt, welche Folgen ein frühzeitiges „Entscheiden müssen“ für die ganze Entwicklung des Kindes, bis zum späteren Erwachsenenalter mit sich bringen kann. Sie hilft, Argumentationshilfen für Elterngespräche zu finden. 

 

Vortrag, Fallbeispiele, Gespräch und Austausch mit Fragebeantwortung

 

Termin: von 9.00 bis 15.00 Uhr                                      Donnerstag, den 30.März 2017

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Erzieher „hü“ und Eltern „hott“ - wie ist die Wirkung auf das Kind?                   W4

Welchen Einfluss habe ich als Erzieher auf die Entwicklung des Kindes?

Welcher Erzieher kennt das nicht: Solange bis die Eltern das Kind abholten konnte man mit ihm gut umgehen. Spätestens jeden Montag aber fängt man mit der Erziehung bei einem Teil der Kinder wieder fast von vorn an. Als Erzieher steht man vor den Fragen: Ist nun die Erziehung in der Kindereinrichtung „umsonst“ gewesen? Was bewirke ich als Erzieher bei den Kindern? Aus der Sicht der Resilienz, der Entstehung der psychischen Widerstandsfähigkeit, wird das Thema ausführlich betrachtet. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:

  • Wann und wie hilft die Erziehung in der Kindereinrichtung den Kindern, die es zu Hause schwer haben?
  • Welche Rolle spielt der Einfluss der Familie/des Umfeldes für die spätere Entwicklung?
  • Welchen Einfluss haben genetische Vorbelastungen?

 

Situationsbeispiele aus den Einrichtungen sind herzlich willkommen.

 

Termin: von 9.00 bis 15.00 Uhr                                        Donnerstag, den 04.Mai 2017

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Ein „besonderes Kind“ oder ein „entwicklungsverzögertes Kind“?                    W5

Wie zeigt sich heute eine normale kindliche Entwicklung?

 

Die Erzieher stellen sich heute immer häufiger die Frage, ob sich das Kind altersgemäß entwickelt, ob es nur einen einseitigen Erziehungsstil von Zuhause mitbringt oder ob eine Entwicklungsverzögerung vorliegt. Diese Weiterbildung soll Sie unterstützen, zwischen individuellen Einseitigkeiten und notwendiger Entwicklungsförderung leichter unterscheiden zu können. Dabei liegt auch ein Schwerpunkt auf dem Umgang mit vielen einseitig entwickelten Kindern im täglichen Erzieher-Alltag. Es dreht sich in dieser Weiterbildung unter Anderem um die Fragen:

 

  • Wann ist ein Kind „individuell“ und wann entwicklungsverzögert?
  • Wann kann ich als Erzieher in Ruhe auf die Entwicklung des Kindes setzen?
  • Wann sollte ich einen Integrationsbedarf benennen oder einfordern?
  • Was verbessert eine ungünstige Entwicklung von Kindern am nachhaltigsten ? 

 

Vortrag, Fallbeispiele, Gespräch und Austausch mit Fragebeantwortung

 

Termin: von 9.00 bis 15.00 Uhr                                        Donnerstag, den 18.Mai 2017

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Jeden Tag „Neues“ oder immer der gleiche Ablauf?                                             W6

Möglichst ohne Mittagsschlaf -was benötigen Kinder im Alltag für Ihre gesunde Entwicklung?

 

Ein Event nach dem anderen, immer neues Spielzeug und die neusten Apps für Kinder auf dem Tablet, dafür aber möglichst kein Mittagsschlaf und Essen wann und wo das Kind möchte ist auch eine Variante von Erziehung. In dieser Weiterbildung dreht sich alles um die Folgen eines mangelhaften rhythmischen Alltags mit wenigen Ruhephasen und Entspannung für das ganze spätere Leben. Dabei steht im Mittelpunkt die Wirkung von „jeden Tag Neues“, vielem Sitzen vor dem Internet und wenig Schlaf auf die gesunde Gehirnentwicklung des Kindes. Dabei wird auch auf die Frage eingegangen, wo sollte das Kind Neues erleben, damit es sich gesund entwickeln kann. Es wird versucht, Antworten zu erarbeitet, die man auch in der täglichen Elternarbeit anwenden kann bezogen auf die Fragen:

 

  • Wieviel Spielzeug, wieviele Events benötigen Kinder?
  • Worin liegt der Nutzen von Mittagsschlaf?
  • Wofür ist gemeinsames Essen gut?
  • Wann kann man auch einmal nicht erziehen? 

 

Vortrag, Seminar, Fallbeispiele und Austausch mit Fragebeantwortung

 

Termin: von 9.00 bis 15.00 Uhr                                       Donnerstag, den 01.Juni 2017

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Wie helfen wir unseren Kindern, damit sie schulfähig werden?                          W7

Eine Vorschule, die unsere Kinder fördert und stärkt

 

Wie viel ABC gehört in die Vorschule? Was hilft den Kindern, um den Schulalltag gut bewältigen zu können? Das Seminar verbindet den Inhalt des sächsischen Bildungsplanes mit den neusten neuropädagogischen Studien- und Forschungsergebnissen. Im Mittelpunkt des Seminars stehen Fragen wie z.B.:

 

  • Das letzte Jahr vor der Schule - ist das Kindergarten oder schon Schule?
  • Was fördert die Schulreife unserer Kinder wirklich?
  • Wie viel Lesen, Schreiben, Rechnen muss das Kind vor der Schule?
  • Wann ist das richtige Einschulalter?

 

Es werden gleichzeitig die verschiedensten praktischen Beispiele für die Gestaltung einer Schuleingangsphase vorgestellt. Ein Schwerpunkt des Seminars ist unter anderem auch, dem Erzieher Argumentationshilfen anzubieten, um seine pädagogische Tätigkeit vor Eltern und Lehrern sicher vertreten zu können. Fragen aus den Einrichtungen sind herzlich willkommen,  

 

Vortrag, Seminar, Beispiele, Austausch mit Gespräch

 

Termin: von 9.00 bis 15.00 Uhr                                       Donnerstag, den 15.Juni 2017

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Kosten

 

Die Kosten der Weiterbildung betragen pro Tag und Person                                   50 €. 

Mit der Anmeldung werden sie verbindlich und sind bar am Weiterbildungstag gegen Quittung zu entrichten.

 

 

Anmeldung

Ihre Anmeldung senden Sie bitte formlos, mit folgenden Angaben:

Weiterbildungsnummer, Name, Einrichtung und Telefonnummer

 

per E-Mail an:                                                                          

oder über die Webseite: siehe links  Kontakte 

  • Der Teilnehmer erhält zeitnah eine Anmeldebestätigung per E-Mail.
  • Die Teilnehmerzahl der Weiterbildungen ist auf maximal 18 Personen pro Weiterbildung begrenzt. Der zeitliche Eingang der Anmeldung ist entscheidend.
  • Bei Überschreitung der Teilnehmerzahl wird eine Absage per E-Mail versendet.

Bei nicht vorhersehbaren Ereignissen wird ersatzloser Ausfall des Seminars per Email an jeden angemeldeten Teilnehmer versendet.

 

Weiterbildungsnachweis

Für jeden Teilnehmer wird ein Weiterbildungszertifikat ausgestellt 

 

Tagungsort        NEU !!!

Der Tagungsort liegt in Schirgiswalde-Kirschau Lärchenbergweg 2,

Hotel & Freizeitpark Am Lärchenberg

http://www.hotel-am-laerchenberg.net/home.html

 

Parken

Am Tagungsort stehen ausreichend Parkmöglichkeiten zur Verfügung. 

 

Verpflegung        NEU !!!

Mittagessen nach Wahl auf Selbstkosten im angrenzenden Restaurant möglich.

http://www.hotel-am-laerchenberg.net/restaurant-schirgiswalde.html    

Kaffee /Tee und Mineralwasser stehen kostenfrei zur Verfügung

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In-Haus-Seminar                                                    Pädagogischer Tag 

Thematischer Elternabend                       Pädagogische Fachberatung                                                                                

formlos; per E-mail:                                           telefonisch:                                                                          03592 33749

links unter den Menüpunkt Kontakt oder Fortbildung anfragen.      

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 „Man kann Pädagogik, Erziehung, Psychologie und, und, und…. studieren, viele Bücher lesen, das Medium Internet ausquetschen, aber den richtigen Umgang mit Kindern lernt man so nicht. Erst, wenn ich mit Kindern arbeite, mit ihnen lebe, sie erziehe ihnen was beibringen möchte, erfasse ich als Pädagoge, als Erwachsener das Wesen des Kindes. Erst dann stoße ich an die Grenzen meiner Möglichkeiten, der Möglichkeiten von Kindergarten, Schule oder der Tätigkeit als Mutter und Vater. Dann habe ich Fragen und suche Antworten, für das Kind "

 

Meine Fortbildungen, In-Haus-Seminare und Beratungen sollen Ihnen 

helfen, Ihre Fragen zu verstehen und Antworten zu finden.                                                                                                                       

Angelika Heimann