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Fortbildungsthemen

Optional können die Seminare für Ihre Einrichtung Online durchgeführt werden!

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W1 Nicht hören, nicht wollen oder nicht können - verhaltensschwierigen Kindern - wie reagieren?

Was hilft wann bei schwierigen Kindern? 

 

Wie gehe ich mit den Verhaltenseigenheiten von Kindern um, die einfach nur schwierig sind, steht im Mittelpunkt des Seminars. Es beinhaltet als ein Schwerpunkt die Entwicklung des kindlichen Verhaltens und auf wen, worauf und wann ein Kind im welchen Alter hören kann. Es zeigt die Wirkung der Umgebung, den Sinn von Regeln und Grenzen und wann ihr Einsatz für Kinder sinnvoll oder dringend notwendig wird, aber auch, wo Ruhe und Gelassenheit und eine Portion  Humor wesentlich mehr helfen. Darüber hinaus wird Bezug genommen auf Fragen wie:

  • Schwieriges Verhalten oder individuelle Eigenheit des Kindes -wie unterscheiden?
  • Was kann Verhaltensschwierigkeiten befördern?
  • In welchem Moment soll ich streng und konsequent, wann milde und nachsichtig sein?
  • Wo liegen die Grenzen der erzieherischen Einflussnahme?

Gesprächsrunde, Vortrag, Situationsbeispiele - gern auch aus den Einrichtungen

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W2 Ein „besonderes Kind“ oder ein „entwicklungsverzögertes Kind“?

Wie zeigt sich eine normale kindliche Entwicklung?

 

Wenn Kinder größere Besonderheiten zeigen steht man immer wieder vor der Frage: ist das  individuell, sind das „nur“ die Nachwehen der erzieherischen Eigenheiten aus dem Elternhaus oder ist das eine Entwicklungsverzögerung bis hin zur Entwicklungsstörung? Das Ziel der Weiterbildung ist es, leichter zu erkennen, wann man gelassen den Besonderheiten des Kindes vertrauen kann, wann ein erzieherisches Defizit mit im Spiel ist, oder eine externe Förderung fast unumgänglich ist.  Dabei spielt auch der Umgang mit den verschieden Ansichten der Eltern eine Rolle, die zwischen großer Ängstlichkeit, ob ihr Kind sich altersgemäß entwickelt und dem Verwerfen jedes Hilfsangebotes, auch mit dem Argument: „Das wird schon“ pendeln, neben den Fragen: 

  • Welchen Einfluss habe ich als Erzieher auf die Entwicklung des Kindes?
  • Wann kann ich als Erzieher in Ruhe auf die Entwicklung des Kindes setzen?
  • Wann sollte ich einen Integrationsbedarf benennen oder einfordern? 

Gesprächsrunde, Vortrag, Situationsbeispiele - gern auch aus den Einrichtungen

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W3 Selbstständig sein - albern sein - provozieren - aggressiv ausrasten - das Hortalter!                                

Schubsen, widersprechen, verbal beleidigen, Langeweile, ewig diskutieren und doch sozialfähig?

 

Das verhalten von Kindern im Grundschulalter kann manchmal einfach nur unverständlich, aber auch grenzwertig sein. So können Hortkinder ewig diskutieren, Regeln und Grenzen täglich neu austesten, sich aber auch noch wie Kindergartenkinder aufführen. Und so dreht sich in dieser Weiterbildung alles um die Fragen wann und wie soll ich in diesem Alter im Interesse des Kindes pädagogisch sinnvoll handeln, wann einschreiten und wo einfach gelassen auf die Entwicklung des Kindes setzten. Im Mittelpunkt der Weiterbildung steht die Frage welches „Verhalten“ gehört im Hortalter zum „Kind sein“ dazu und was ist dringend „erziehungsbedürftig“, wo steht in diesem Alter das Kind entwicklungsmäßig. Das Seminar dreht sich dabei auch um die Fragen:  

  • „Provozierendes Verhalten“ - Mobbing und Aggressionen - wie damit umgehen und wo sind die Grenzen?
  • Wenn Jungs sich balgen und mit Wörter betiteln, die wir nie in den Mund nehmen würden - was kann man tun?
  • Auf wie viel „Langeweile“ muss man reagieren?

Gesprächsrunde, Vortrag, viele Praxisbeispiele als Anregungen

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W4 Die ersten drei Jahre - was fördert Kleinkinder in Ihrer Entwicklung?                                                             

Aufwachsen zwischen Mediennutzung, Events und Wechselmodell

 

Wir Menschen lernen nie mehr so leicht und so viel wie in den ersten drei Lebensjahren, aber wir  lernen auch das, was wir besser nicht lernen sollten. Unruhe, häufiger Beziehungswechsel, Unsicherheit der Eltern - wie kann ich im Krippenalltag/Tagespflege ohne großen Aufwand dies ausgleichen, um Gedächtnisbildung und Phantasie, Selbstwirksamkeit und ein Sicherheitsgefühl des Kindes gleichermaßen zu stärken? In dieser Weiterbildung dreht sich alles um frühkindliche Entwicklungsprozesse und wie wir sie häufig auch unbewusst beeinflussen. Dabei wird die Wirkung der Raumausgestaltung, des Spielzeugangebotes, der Bewegungsmöglichkeiten, die Pflege und der alltägliche Umgang mit dem kleinen Kind in Bezug auf seine weitere Entwicklung mit angesprochen. 

In diesem Seminar geht es auch um die Fragen: 

  • Was benötigen kleine Kinder am meisten?
  • Was können wir den Eltern mit auf den Weg geben? 

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W5  Elterngespräche und Elternwünsche - zwischen Erzieher „hü“ und Eltern „hott“!   

Eltern und Kindereinrichtung - zwei verschiedene Sozialräume - Unterschied und Verzahnung

 

Da sind die Elternwünsche, die mal mehr oder weniger den pädagogischen Konzepten ihrer Einrichtung oder ihrem pädagogischen Ansatz widersprechen. Da sind die kindlichen Fähigkeiten, an vielen Montagen fangen die Mitarbeiter mit der Erziehung bei einem Teil der Kinder wieder fast von vorn an und sie fragen sich: ist nun die Erziehung in der Kindereinrichtung „umsonst“ gewesen und wie gehe ich mit den pädagogisch ungünstigen Elternwünschen um? Im Seminar werden Ihnen einerseits einfache Grundzüge vermittelt, wie man mit diesen oder ähnlichen Situationen umgehen kann, einschließlich der Grenzen einer Gesprächsführung und einer Elternpartnerschaft. Dabei kommen auch Situationen zur Sprache wie:

  • Man hat den Eindruck Eltern fragen innerlich: „Was tun Sie eigentlich den ganzen Tag?“
  • Sie möchten im Interesse des Kindes mit den Eltern reden, aber diese blocken ab.
  • Elterngespräche - zwischen Tür und Angel - zwischen Wünschen und Notwendigkeiten!
  • Sich widersprechende Erziehungsstile - welche Auswirkung haben sie auf das Kind?

Gesprächsrunde, Vortrag, Situationsbeispiele - gern auch aus den Einrichtungen

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W6 Wenn Kinder immer weniger spielen können - was hilft!                                                  

Das Kind bespielen - extra lernen oder trainieren - was nutzt dem Kind?

 

Einfach nur spielen fällt vielen Kindern immer schwerer. „Mir ist langweilig“ ist ein Satz, „Was machen wir denn heute?“ der andere, den man häufig hört. Dabei gibt es viele Konzepte, viele Programme mit Events für Kinder. Dabei zeigen sich häufig Kinder immer kürzer interessiert an diesen Programmideen. Bei diesem Seminar steht das Spielen, mit Spielzeug oder miteinander, seine altersabhängigen Stufen, ihre Bedeutung für die Gehirnentwicklung, einschließlich der Schulintelligenz und der seelischen Entwicklung, im Mittelpunkt. Ein anderer Schwerpunkt ist die Einflussnahme auf das Spielverhalten von Kindern. Dazu gehören auch Fragen wie:  

  • Was geschieht, wenn Kinder zu wenig spielen oder Spielstufen überspringen?  
  • Wie viel Spielzeug brauchen Kinder - wie geht spielzeugfreies Spielen?
  • Wieso lernen Kinder auch im Schulalter mehr vom Spielen mit Kindern als durch die Schule in Bezug auf ihre Identität?

Gesprächsrunde, Vortrag, Situationsbeispiele - gern auch aus den Einrichtungen

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W7 Wie schütze ich mich vor Überlastung und Unzufriedenheit im Berufsalltag?

Wünsche, Pflichten, Kinder, Eltern… und, und, und ?

 

Die Tage sind unstrukturiert und hektisch, zum Ausruhen bleibt weder Zeit noch Raum. Zu wenig Personal, viele Extrawünsche der Eltern, viele „individuelle“ Kinder und der Erzieher/die Erzieherin täglich mittendrin. Im Mittelpunkt der Weiterbildung steht der Umgang mit der Gefahr der täglichen Überlastung im Berufsalltag. Wie erkenne ich, dass ich überfordert bin und was sind die ersten Warnzeichen? Der andere Schwerpunkt des Seminars ist die Entlastung: Auf wie viel überzogene Ansprüche an mich, von Eltern oder auch von Kollegen/Kolleginnen im Allgemeinen kann ich verzichten? Was kann im Alltag in einer Kindereinrichtung zur Entlastung für Sie und die Kinder gleichermaßen führen? Dies und die nachfolgenden Fragen werden praxisnah behandelt.  

  • Gibt es einfache Übungen, die vorbeugend helfen?
  • Wie unterscheide ich Pflichtaufgaben von „Wünsch dir was“?
  • Wie gehe ich mit meinem Wunsch - „Ich muß es Allen recht machen“ - um?

Gesprächsrunde, Vortrag, Situationsbeispiele - gern auch aus den Einrichtungen

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W8 Lisa redet ganz wenig, Max spielt fast nicht, Ben kämpft schreiend im Gruppenraum!

Zwischen Überbehütung und ungünstiger Erziehung, zwischen einseitigem Temperament und altersgemäßer Entwicklung!

 

Tom kann sich fast nicht allein anziehen, Paula fragt immer: „Was machen wir heute“, Niclas lässt keinen mitspielen und häufig rennt ein Teil der Kinder ziellos durch den Gruppenraum. Ob erzieherische „Defizite“, allgemeine Überforderung oder einseitige Fähigkeitsschwächen, was hilft wann, ohne dass eine Kindereinrichtung eine therapeutische Einrichtung wird, und die individuelle Entwicklung eines Kindes gleichermaßen respektiert und fördert, ist das Thema dieser  Weiterbildung. Dazu gehören auch die Fragen:

  • Was harmonisiert Entwicklungseinseitigkeiten?
  • Motorische Unruhe - lautes Schreien - was hilft?
  • Was verbessert die Sprachfähigkeit im Allgemeinen?
  • Einseitiges Temperament - oder ungünstige Erziehung - wie unterscheiden?
  • Wo liegen die Grenzen einer allgemeinen Entwicklungsförderung in einer Kindereinrichtung?

Gesprächsrunde, Vortrag, viele Praxisbeispiele als Anregung 

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W9 Wenn Kinder alles dürfen und nichts müssen - wer entscheidet wann?

Zwischen Partizipation, Sozialisation und Individualisierung

 

Kinder leben gleichzeitig zwischen „Ich will!“  und „Ich kann nicht!“ Wer kennt nicht Sätze so oder so ähnlich: „Wollen wir jetzt gehen oder willst du noch spielen?“, „Luise will keine Mütze aufsetzen, wenn sie raus geht, stimmt’s Luise, das willst du nicht?“, „Allein anziehen das schafft Anna noch nicht!“, „Den ganzen Tag wandern das wird zu viel für Paul“. Und einzelne Eltern, die mal mehr oder weniger erwarten, dass die Kindereinrichtung sich speziell nach ihren persönlichen Wünschen richtet: „Ich sag der Tante Leni noch, dass du nicht mittags mit schlafen musst.“, „Achten sie bitte darauf, dass meine Tochter die Hausaufgaben fehlerfrei erledigt!“, „Jeremy will immer mit Tom spielen. Können Sie bitte darauf achten?“. Im Mittelpunkt dieser Weiterbildung stehen Fragen wie: 

  • Welche Entscheidungen sollten im Interesse des Kindes die Erzieher oder die Eltern treffen und nicht das Kind? 
  • Partizipation - in welchem Alter und in welchen Situationen notwendig oder eher von Übel?
  • Welche Folgen für die kindliche Entwicklung haben „unsichere Eltern oder Erzieher“

Gesprächsrunde, Vortrag, Situationsbeispiele - gern auch aus den Einrichtungen

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W10 Brauchen Kinder mehr Schule in der Vorschule oder etwas ganz Anderes?                                 

Spielen oder lernen - wie viel ABC gehört in das letzte Vorschuljahr und wann beginnt Vorschule eigentlich?

 

Das Zeitfenster für eine gute Sprach- und motorische Entwicklung liegen in den ersten Lebensjahren. Was kann dann das letzte Jahr noch fördern, damit Kinder den Schulalltag gut bewältigen können und wo steht das Vorschulkind entwicklungsmäßig, sind Schwerpunkte im ersten Teil des Seminars. Im zweiten Teil werden ausführlich konkrete Vorschul-Varianten mit sehr  unterschiedlicher Ausgestaltung vorgestellt neben den Fragen: 

  • Das letzte Jahr vor der Schule - ist das noch Kindergarten oder schon Schule?
  • Was fördert die Schulreife unserer Kinder?
  • Wie gehe ich mit den Sorgen und Ängsten der Eltern um?
  • Wie viel Lesen, Schreiben, Rechnen muss das Kind vor der Schule schon können?
  • Wann ist das richtige Einschulalter? 

Gesprächsrunde, Vortrag, Situationsbeispiele - gern auch aus den Einrichtungen

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W11 Mittagsschlaf - für die kindliche Entwicklung überholt - oder von großer Bedeutung?

Was man über die Wirkung des Schlafes und im Besonderen des Mittagschlafs wissen sollte.

 

Nicht wenige Eltern verzichten gern auf den Mittagsschlaf für das Kind mit dem Satz: „Dann schläft es wenigstens abends eher ein“.  Kann zeitiges Schlafen am Abend den fehlenden Mittagsschlaf kompensieren, oder hat der Schlaf am Mittag eine eigene Bedeutung für die Entwicklung des Kindes, ist ein Schwerpunkt des Seminars. Dabei dreht sich alles um die Wirkung des Schlafes auf die kindliche Entwicklung und die Einflussfaktoren auf das Schlafverhalten der Kinder. Es wird dabei auch auf die Frage eingegangen, wie viel Neues können Kinder am Tag ohne Schlaf  verarbeiten und sind Ruhephasen und Schlaf gleichwertig? Kann man guten Gewissens auch mal alle Fünf gerade sein lassen, was den Schlaf betrifft? Es wird versucht, Antworten zu erarbeiten, die man auch in der täglichen Elternarbeit anwenden kann bezogen auf die Fragen:

  • Worin liegt der Nutzen von Mittagsschlaf?
  • Wieviel Wachheit am Tag können Kinder ohne Überlastung vertragen?
  • Was unterscheidet den Mittagsschlaf vom Nachtschlaf?
  • Wann sind Kinder nicht müde und wie geht man damit mittags um?

Gesprächsrunde, Vortrag, Situationsbeispiele - gern auch aus den Einrichtungen

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W12 Der eigene pädagogische Wert des Hort-Alltags!

Sorglos mit anderen Kindern spielen, nur mal rumhängen und nichts tun, wofür sollte das gut sein?

 

Die Hort-Zeit hat einen eigenen, hohen pädagogischen Wert ganz unabhängig vom Schulalltag. Dabei dreht sich in diesem Alter bei Eltern, der Schule und in der öffentlichen Wahrnehmung vieles um, GA-Projekte, Hausaufgaben, Lernförderung und zu Hause um die Mediennutzung. Die Bedeutung des außerschulischen Lernens für das ganze Leben mit Spielen, Rumtollen, einfach mit Anderen abhängen - ist ein Schwerpunkt dieser Weiterbildung. Wie Kompromisse zwischen der Tradition des Hausaufgaben betreuen, an Buszeiten erinnern und einer eigenständigen Hort-Pädagogik zu finden, sind der andere Schwerpunkt.

  • Warum sollten Kinder am Nachmittag die Schule einfach vergessen können?
  • Hausaufgaben erledigen - wenn es denn sein muss - wie damit effektiv umgehen?
  • Wie viel organisierte Kindheit, Einzelförderung, Hausaufgaben, kann man in diesem Alter vertragen?
  • Effektiv lernen im Hortalter - was sollte ich wissen?

Gesprächsrunde, Vortrag, Situationsbeispiele - gern auch aus den Einrichtungen

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W13  Meine - deine, beißen, hauen, wegnehmen - wie sozial muß ein Kleinkind sein?               

Die Welt des Kleinkindes - was tun in Grenzsituationen des Krippen-Alltags?

 

Alles angreifen, anfassen, schubsen, wegnehmen - auch grenzenlose Wut, zornige Ausbrüche neben dem altersgemäßen Trotzen und Beißen erleben wir bei Kindern im Kleinkindalter. Werden diese Kinder später alle „Egoisten“ oder einfach nur „Individualisten“? In dieser Weiterbildung geht es um die gesunde und soziale Entwicklung von Kleinkindern. Wann kann Spielzeug wegnehmen, trotzen, hinschmeißen und beißen eine vorübergehende altersgemäße Reaktion und „normal“ sein und wann sollte ich als Erzieher eingreifen? Die sozialen Entwicklungsstufen der Kindheit in Abhängigkeit von Alter und Umgebung stehen im Mittelpunkt des Seminars neben der Wirkung von  sozialer Überforderung in Verbindung mit den praktischen Alltagsproblemen in einer Kindereinrichtung.

Dabei stehen unter Anderem folgende Fragen im Mittelpunkt:

  • Wann schreite ich als Pädagoge ein und wann lasse ich das Kind sich frei entfalten?
  • Was wirkt in diesem Alter auf die Sozialfähigkeit des Kleinkindes?       
  • Wann ist es angemessen, zu erwarten, dass Kinder miteinander teilen und gemeinsam spielen?
  • Welche Grenzen benötigt das kleine Kind - wo sollte es autonom sein?

Gesprächsrunde, Vortrag, Situationsbeispiele gern auch aus den Einrichtungen

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W14 Junge sein - Mädchen sein - was sollte man dazu wissen!

Die biologische Entwicklung der Geschlechter und die Entwicklung der frühkindlicher Sexualität

 

Alle Kinder sind gleich aber wer kennt sie nicht, die Jungs, von denen man sich wünscht, sie würden besser für ein paar Tage abgemeldet sein, dann wäre der berufliche Alltag um Vieles leichter. Das Seminar versucht, über die unterschiedlichsten anatomischen Voraussetzungen von Jungen und Mädchen Erziehungsansätze zu entwickeln, die beiden Geschlechtern gerecht werden. Die Entstehungen der frühkindlichen Sexualität ist der zweite Schwerpunkt des Seminars

  • Wie gehe ich mit dem Kräfte- oder Zerstörungspotenzial von Jungen um?
  • Wo ist eine Geschlechtergleichbehandlung angebracht wo Gift?
  • Wie werde ich Jungen und Mädchen gleichermaßen gerecht?

Gesprächsrunde, Vortrag, Situationsbeispiele - gern auch aus den Einrichtungen

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W15 Der Umgang mit besonderen Kindern - Einzelbetrachtung  

Bei diesem Seminar werden in der Regel 5 bis 7 Kinder aus Ihrer Einrichtung individuell betrachtet. Das Ziel ist das bessere Verständnis von kindlichem Verhalten, Entwicklungseinseitigkeiten, die Frage nach dem Umgang und möglichen Einflussmöglichkeiten auf das konkrete Verhalten und die  Entwicklung von Kindern. Sie ermöglichen eine Vertiefung Ihrer Kenntnisse über die Kindesentwicklung und die Schwierigkeiten und Stolpersteine, die auftreten können, am konkreten Beispiel. So können Sie durch  Beispiele aus Ihrem Alttag das Verhalten von Kindern auch im Allgemeinen besser nachvollziehen. Es werden theoretische und praktische Kenntnisse miteinander verbunden, Umgangsmöglichkeiten mit dem Kind angeregt aber auch die Grenzen der Einflussnahme benannt.

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W16 Die soziale Entwicklung des Kindes - wann können, wann müssen Kinder sozial sein?           

Wir sagen Danke, Bitte und Entschuldigung - und du musst - nützt das?

 

Wann ist es angemessen, zu erwarten, dass Kinder miteinander teilen, gemeinsam spielen und Verständnis für die gesamte Gruppensituation aufbringen? Wann ist Spielzeug wegnehmen oder immer die ersten sein zu wollen, noch altersgemäß und „normal“ und wann muss ich als Erzieher eingreifen? Die sozialen Entwicklungsstufen der Kindheit in Abhängigkeit von Alter und Umgebung  stehen im Mittelpunkt des Seminars neben der Wirkung von sozialer Überforderung. Dies und die nachfolgenden Fragen sind Punkte, die in diesem Seminar aufgezeigt werden.

  • In welchem Alter wirkt was sozial?
  • Wann sollten Kinder miteinander spielen können?
  • Wann hat das Wort „Entschuldigung“ einen sozialen Wert?
  • Müssen Hortkinder mit allen Kindern spielen, auch mit denen, die sie nicht mögen? 

Gesprächsrunde, Vortrag, Situationsbeispiele - gern auch aus den Einrichtungen

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W17 Zwischen fester Bezugsperson und offenen Strukturen - zwischen altersgemischter und homogener Gruppe - was passt wann?

Alles ist möglich - aber ist es auch gut für Kinder?

 

Für die Einen ist das offene Konzept die Lösung schlechthin, für die Anderen sind homogene Gruppen mit festen Bezugspersonen die Garantie für einen geordneten Tagesablauf und dazwischen gibt es die unterschiedlichsten Varianten. Was heißt das aber für die Kinder?  Wieviel Freiheiten in der Bezugs-Bindung sind für welches Alter anzuraten wann sind Kinder mit offen Strukturen überfordert oder in der Gruppe zu eingeengt, welche räumlichen Bedingungen sollten für welches Konzept vorhanden sein ist ein Themenschwerpunkt dieser Weiterbildung. Die Vor- und Nachteile einer Gruppenzusammensetzung, homogen oder gemischt, ist ein anderer, neben  den Fragen:

  • Brauchen Kinder heute mehr oder eher weniger feste Bezugspersonen?
  • Was sind die Vorteile von homogenen, was die von altersgemischten Gruppen?
  • Wie verändere ich, ohne Chaos, Konzepte und Gruppenstrukturen in einer Einrichtung?

Gesprächsrunde, Vortrag, Situationsbeispiele - gern auch aus den Einrichtungen

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W18 Frühreife Kinder und große Kleinkinder

Was tun, wenn die seelische und die verstandesmäßige Entwicklung bei Kindern auseinander gehen?

 

Wer kennt Sie nicht, die Kinder, die den Anschein erwecken klüger zu sein als wir, mit denen wir endlos diskutieren können, aber, die es sehr schwer haben, kindgemäß zu spielen. Und die anderen  Kinder, die sich mit sechs Jahren verhalten, als wären sie erst zwei Jahre alt oder in der ersten Trotzphase und sich mit Daumen im Mund weigern, im Morgenkreis Platz zu nehmen. In dieser Weiterbildung geht es um die altersgemäße Entwicklung der seelischen Reife in Abhängigkeit zur Verstandes-Entwicklung. Dabei stehen die Fragen im Mittelpunkt:

  • Wann sind Kinder überfordert oder traumatisiert?
  • Gibt es Schutzfaktoren für Kinder trotz „schlimmer Kindheit“?
  • Welche Spuren hinterlassen Überbehütung oder die Trennung der Eltern beim Kind?
  • Was kann eine Kindereinrichtung ausgleichen?

Gesprächsrunde, Vortrag, Situationsbeispiele - gern auch aus den Einrichtungen

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W19 Zwischen Trennung und Trauma - Vernachlässigung und Überbehütung

Wie „hält“ eine Kindereinrichtung dagegen?

 

Sorglos wie ein Kind möchten wir Erwachsenen manchmal wieder sein. Aber nicht alle Kinder erleben eine sorgenfreie Kindheit. Trennung und traumatische Erlebnisse hinterlassen Spuren bei Kindern, aber auch Überforderung und soziale Vernachlässigung gehen nicht spurlos an ihnen vorüber. Ein Schwerpunkt liegt in diesem Seminar auf demThema: Wann und wie häufig treten Stresssymptome bei Kindern auf und wie können wir in einer Kindereinrichtung damit umgehen?

Dabei stehen im Mittelpunkt des Seminars Fragen wie:

  • Wann sind Kinder traumatisiert und überfordert?
  • Gibt es Schutzfaktoren für Kinder trotz „schlimmer Kindheit“?
  • Wo liegen die Genzen zwischen heilender Erziehung und notwendiger Therapie?
  • Welche Spuren hinterlassen Überbehütung oder die Trennung der Eltern beim Kind?

Gesprächsrunde, Vortrag, Situationsbeispiele - gern auch aus den Einrichtungen

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W20 Wie führe ich schwierige Gespräche?

Kommunikation zwischen Erziehern und Eltern, Lehrern, Trägern oder Ämtern.

 

Erzieherinnen oder Erzieher sind den ganzen Tag pädagogisch mit den Kindern tätig. Aber dann kommt es zu Situationen, in denen Erzieher häufig überfordert sind. Im Seminar wird Ihnen in einfachen Grundzügen vermitteln, wie man mit diesen oder ähnlichen Situationen umgeht, so dass auch Sie im Gespräch den Anderen mit Ihrer Sicht oder Ihrem Anliegen besser erreichen können.

  • Eltern fragen: „Was tun Sie eigentlich den ganzen Tag?“
  • Es ruft Sie der Träger oder das Jugendamt an: „Eltern haben sich beschwert!“
  • Sie möchten im Interesse des Kindes mit den Eltern reden, aber diese blocken ab.

Gesprächsrunde, Vortrag, Situationsbeispiele - gern auch aus den Einrichtungen

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W21 Die kindliche Entwicklung und ihre Einseitigkeiten                               

Schubsen, rennen, widersprechen, verbal beleidigen, wegstoßen, Langeweile, diskutieren - eingreifen oder hinnehmen?

 

Kindliches Verhalten kann oft grenzwertig sein und unsere Reaktionen darauf sind dann eine pädagogische Gratwanderung. Und so dreht sich in dieser Weiterbildung alles um die Fragen wann und wie soll ich einschreiten. Was tun, wenn Einer den Anderen schubst, wegstößt, beleidigt ... . Was gehört im Kleinkind-, Kindergarten- oder Hortalter zum „Kind sein“ dazu und was ist dringend „erziehungsbedürftig“. Dies besser unterscheiden zu können steht im Mittelpunkt der Weiterbildung. Dazu gehören auch die Fragen:

  • Wegnehmen von Spielzeug, in der Garderobe nur rennen und schubsen - normal?
  • Wenn Jungs sich balgen und mit Wörter betiteln, die wir nie in den Mund nehmen würden - was ist dann zu tun?
  • Auf wie viel „Langeweile“ muss man reagieren?
  • „Provozierendes Verhalten“ von Hortkindern - wo ist die Grenze?

Gesprächsrunde, Vortrag, Situationsbeispiele - gern auch aus den Einrichtungen

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W22 Nur gespielt - was ist daran Bildung?

Wieso fördert spielen, und toben die Entwicklung eines Kindes ? 

 

Es gibt viele Konzepte und viele Programme für Kinder, aber was zählt wirklich? Bei dieser Weiterbildung stehen die Alters abhängen Stufen des kindlichen Spielverhaltens und ihre Bedeutung für die spätere  Intelligenz- Anwendung im Mittelpunkt. Was geschieht wenn Kinder zu wenig spielen oder Spielstufen überspringen? Warum gibt es sogar eine Spieltherapie? Dabei geht es vor allem um die Fragen:

  • Welchen Einfluss haben Bewegungsmöglichkeiten auf das mathematische und physikalische Verständnis eines Kindes?
  • Welche Bedeutung hat das Spielen für die spätere soziale Kompetenz eines Kindes?
  • Was nützen Abzählreime, Schüttelverse, einfache Kinderlieder?

Gesprächsrunde, Vortrag, Situationsbeispiele - gern auch aus den Einrichtungen

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W23 Teambildung - Supervision - Konzeptgestaltung

Nach Individueller/Institutioneller Absprache

 

W24

„Effektives Lernen in der Schule oder zu Hause- wie geht das?“

W25

„Lernen in Verbindung mit emotionaler Belastung“

W26

„Humor in der Erziehung“

W27

„Wie führe ich schwierige Gespräche?“

W28

„Wie finde ich Entspannung im Familien- und Erziehungalltag“

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 „Man kann Pädagogik, Erziehung, Psychologie und, und, und… studieren, viele Bücher lesen, das Medium Internet ausquetschen, aber den richtigen Umgang mit Kindern lernt man so nicht. Erst, wenn ich mit Kindern arbeite, mit ihnen lebe, sie erziehe ihnen etwas beibringen möchte, erfasse ich als Pädagoge, als Erwachsener das Wesen des Kindes. Erst dann stoße ich an die Grenzen meiner Möglichkeiten, der Möglichkeiten von Kindergarten, Schule oder der Tätigkeit als Mutter und Vater. Dann habe ich Fragen und suche Antworten, für das Kind “

Angelika Heimann

 

 

 

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